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Unsere Automatischen Schlauchaufroller werden im europäischen Raum in Werkstätten, Lebensmittelbetrieben auf Fahrzeugen und an verschiedenen anderen Orten eingesetzt. Die Schlauchaufroller zeichnen sich durch eine robuste Bauweise aus. Das verwendete Metall für die Schlauchaufroller ist extra dick, so dass es bei Beschädigungen der Aufroller nicht zu Ausfällen dieser Schlauchaufroller kommen kann. Die Produktion der Edelstahlschlauchaufroller erfolgt in Deutschland und im europäischen Raum. Das Unternehmen Sinntec liefert Schlauchaufroller aus Stahl und aus Edelstahl. Die einzelnen Geräte unterscheiden sich durch die Wandstärke, den Schlauch, ob als schwenkbarer Schlauchaufroller oder als starre Konstruktion.
Schlauchaufroller sind Ergebnis langer Forschung und Entwicklung. Grundlagen der Strömungstechnik waren maßgeblich für die optimierte Bauart. So wurden für die durchzuleitenden Medien insbesondere die Druckverluste im kompletten System minimiert. Die Durchleitungen der Trommelachsen und der Drehgelenke sind hier besonders wichtig. Neben der grundsätzlich laminaren Strömung ist der Durchmesser aller Medienführenden Querschnitte besonders wichtig. Druckverluste über Schlauchaufroller sind physikalisch bedingt und resultieren aus folgenden Faktoren:
Querschnitte der Leitungen:
Das Medium sorgt über seine Viskosität für Reibung an den Rohr- bzw. Schlauchwänden. Das führt zu einem Druckverlust über das gesamte Medienführende System. So wird ein Stadtwasserdruck von 5 bar über einen Schlauch mit G 3/8“ und einer Länge von 20 m ohne weiteres auf 3,5 bar reduziert bei entsprechender Durchflussmenge. Kann der Leitungsdurchmesser bei gleicher Durchflussleistung auf G ½“ erweitert werden, so wird der Differenzdruck nicht mehr 1,5 bar betragen sondern nur noch 0,84 bar. Als Ergebnis werden an der Schlauchenden also anstelle der ursprünglichen 3.5 bar jetzt 4.12 bar zur Verfügung stehen. Obwohl also der Durchmesser nur um 33 % vergrößert wurde, fällt der Differenzdruck um 44 %. Maßgeblich dafür ist der quadratische Zuwachs des Querschnittes gegenüber dem Durchmesser. Und nur der Querschnitt ist für die Durchflussgeschwindigkeit maßgeblich.
Leitungsform:
Eine gerade Leitung des Schlauchaufrollers ist beim Betrachten des Druckverlustes in ihrer Form nicht zu optimieren. Es werden aber Umlenkungen für den Richtungswechsel des Mediums benötigt. Dazu werden Winkel, Bögen, Reduzierungen und Ventile benötigt. Erste Maßnahme zur Vermeidung von Differenzdrücken ist der Verzicht auf jede unnötige Armatur. Im Weiteren sollte anstelle von Winkeln Bögen eingesetzt werden. Bringt ein Bogen einen Differenzdruck von 0,2 bar so beträgt dieser beim Winkel gleich 10-mal so viel, also 2 bar. Reduzierungen sind im strömungstechnischen Sinn Blenden. Diese erhöhen bei Querschnittsverkleinerung die Durchflussgeschwindigkeit der Schlauchaufroller. Die Energie für diese Erhöhung wird vom Vordruck geleistet, die einzige „anzapfbare“ Energiequelle für diese Leistung. Ergebnis ist eine weitere Reduzierung des Vordruckes.
Durchflussgeschwindigkeit:
Hier geht es um die Reibung an der Rohrwand. Bei einer gegebenen Viskosität und einer konstanten Leistung in l/min wird sich eine Geschwindigkeit ergeben. Diese stellt einen Gleichgewichtszustand dar zwischen dem Vordruck und dem Differenzdruck bei ansonsten konstanten Bedingungen. Wird nun beispielsweise eine Erhöhung der Durchflussleistung um 20% geplant, muss das Medium im Schlauchaufroller schneller fließen. Dabei wird mehr Energie für die höhere Geschwindigkeit nötig. Im Beispiel wird es notwendig werden die 20% mehr Leistung durch 44% mehr Vordruck zu erzielen. Hintergrund sind auch hier die physikalischen Gesetze nach welchen eine solche Erhöhung nicht proportional ins Verhältnis zum Aufwand gesetzt werden kann.
Medium:
Druckluft verhält sich anders als Öl. Wasser anders als Fett und Frostschutz anders als Dampf. Jedem Medium ist seine Viskosität, Konsistenz oder Dichte eigen. Kann ein Medium komprimiert werden oder ist es nicht komprimierbar. Die Vielfältigkeit der Eigenschaften lässt sich in Bezug auf den Transport nur spezifisch behandeln. Man muss in die Details einsteigen.



























