Fettpressen und Schmiergeräte für die verschiedensten Anwendungsfälle

Die für unsere Kunden passenden schmiertechnischen Produkte werden nach Baukastenprinzip in der anwendungstechnischen Beratung zusammengestellt. Wichtiges Merkmal für unsere Kunden ist die gelieferte Fettmenge der Druckluft Fettpresse in Gramm pro Minute und der Druck in Bar. Egal ob weniger oder mehr Fettdruck benötigt wird, mit der richtigen Druckluft Fettpresse werden immer die Zielsetzungen des Kunden erreicht. Mit Hilfe der vier Druckstufen in denen unsere Druckluft Fettpressen lieferbar sind, finden die Ingenieure eine maßgeschneiderte Lösung. Dabei sind insbesondere die Lieferleistungen der pneumatischen Fettpumpen beispielgebend für den gesamten Markt.


Förderleistung:          bis 2700 g / Minute
Ausgangsdruck:         bis 850 bar


Leistungskurven Druckluftschmiergeräte 1:60

Für jede Fettpumpe ist eine Kennlinie für den Pumpenausgangsdruck und die geförderte Fettmenge hinterlegt. Sie werden staunen, dass Sie bei SINNTEC Druckluft Fettpressen mindestens die doppelte Leistung in Gramm pro Minute erwartet als dies bei vergleichbaren Angeboten der Fall ist. SINNTEC Druckluftfettpumpen haben den Ausdruck Hochleistungspumpe verdient. Und das nicht nur mit Bezug auf die Fettförderleistung, sondern auch im Hinblick auf die Drücke. Dass dabei der Preis unterdurchschnittlich ausfällt ist Ergebnis unserer Großserienfertigung. Um ein prozesssicheres System an die Hand zu geben gehören zur Druckluft Fettpresse noch die wichtigen Komponenten des Fettfolgekolbens, der Staubdeckel, ein Hochdruckpanzerschlauch, eine Abschmierpistole mit Z-Drehgelenk und bei mobilen Geräten ein Fahrwagen. Für den Einsatz von Druckluft Fettpressen ist die Qualität der zugeführten Druckluft wichtig. Mit sauberer Druckluft ist ein langer und störungsfreier Betrieb der Fettpresse möglich. Dazu ist es wichtig, dass die Druckluft frei von festen und flüssigen Verunreinigungen ist und direkt vor der Fettpumpe mit einem Frischölnebel gemischt wird. Diese Aufgabe übernimmt unabhängig von der vorhandenen Druckluftqualität eine Druckluftwartungseinheit. Sie besteht aus einem Kondensat- und Partikelabscheider, einem Druckregler mit Manometer und einem Öler. Warum sind Fettdrücke von mehreren 100 bar notwendig.

Leistungswerte eines Druckluftschmiergerätes mit dem Verhältnis 1:14

Fett ist eine vergleichsweise zähe Masse. Das ist durchaus erwünscht damit der Schmierzustand erhalten bleibt. Ansonsten wäre ja Öl ausreichend. Die Zähigkeit des Fettes sorgt aber bevor das Fett an seine Schmierstelle gelangt für erhöhte Reibung in den zuführenden Leitungen der Druckluft Fettpresse selbst, der Schlauchleitung, der Fettpistole und dann im Schmiernippel und nachfolgenden Leitungen bis zum Lager. So macht allein ein Schmiernippel mit seiner kleinen Öffnung und seiner Ventilkugel mit Verschlussfeder einen Öffnungsdruck von 30 bis 35 bar notwendig ohne dass Fett geflossen wäre. So können sich auf der gesamten Fettstrecke von der Druckluft Fettpresse bis zum Lager leicht Widerstände von 100 oder 200 bar summieren. Die Fettpresse mit Ausgangsdruck 400 bar wird also allein 100 bis 200 bar für die Überwindung des Widerstandes aufbringen und die verbleibenden 300 bis 200 bar für die Förderung.

Schmiergeräte mit Druckluft

Pneumatische Druckluft Fettpressen von SINNTEC arbeiten oszillierend. Diese Bauart sind so genannte Kolbenpumpen und arbeiten als Zwangsverdränger. Die proportionale Kennlinie ist stabil und gewährleistet immer eine zuverlässige Fettförderung. Die sichere Fettförderung wird von SINNTEC  garantiert. Mit einer Wartungseinheit für Druckluft zum Schutz vor Verunreinigungen der Druckluft Fettpresse erteilt SINNTEC eine dreijährige Garantie.

Druckluftschmiergeräte werden im Maschinenbau, für Nutzfahrzeuge, im Getriebebau und an landwirtschaftlichen Maschinen eingesetzt. An Schienenfahrzeugen werden Achsen abgeschmiert. Die sichere Schmierung aller Lager wird mit Druckluftschmiergeräten erreicht. Die Leistung der Fettpumpe ist regelbar über den Luftdruck. Alle Vertriebsmitarbeiter weisen bei Ihrer Beratung auf die überdurchschnittlich hohe Pumpenleistung von SINNTEC Druckluft Fettpressen hin. Der Kunde stellt über die Wartungseinheit den Luftdruck und damit die Energiezufuhr zur Fettpumpe ein welche die Pumpenleistung und den Pumpendruck ergeben. Für Fette mit geringer Konsistenz wie bei Fettklasse 0 bis 1 ist der Widerstand in der Leitung gering. Es kann eine Pumpe mit niedrigem Druckverhältnis gewählt werden. Bei Fetten mit hoher Konsistenz, Fettklasse 2 und darüber, ist der Widerstand, der so genannte Differenzdruck, der Leitung größer und muss von der Druckluft Fettpresse verstärkt kompensiert werden. Eine höhere Druckstufe wird notwendig.



Die Funktion der Pumpe bei richtiger Konstruktion:


Welche Kräfte nutzt die perfekte Konstruktion für den einwandfreien Fettfördervorgang ohne Lufteinschlüsse ?
Ein 50 kg Fetteimer hat einen Innendurchmesser von oben 380 mm und unten 360 mm. Der  Pumpenschaft hat 30 mm Durchmesser. Daraus folgt, dass der Fettfolgekolben dieses Gebindes im Mittelwert eine Fläche von 1067,6 cm² hat. Wenn nun die Pumpe unter dem Fettfolgekolben mit 0,5 bar saugt, drückt der atmosphärische Luftdruck mit einem Differenzdruck von 0,5 bar auf die 1067,6 cm². Die sich daraus ergebende Kraft mit der der Kolben nach unten gedrückt wird beträgt 533,8 kg ! Bei einem 200 kg Fettfass wirken sogar 1253,8 kg.

Ob manuelle oder Druckluft getriebene Fettpressen verwendet werden ist für die Funktion und damit für die Förderung des Fetts nicht entscheidend. Vielmehr muss darauf geachtet werden, dass beim Ansaugen der Pumpe durch mangelnde Abdichtung des Saugraumes gegen die Atmosphäre keine Nebenluft angesaugt wird. Die Fettpumpe saugt an und erzeugt im Fettbett einen Unterdruck. Dieser Unterdruck bedingt, dass Fett von der Atmosphäre in die Pumpe gepresst wird. Sollte für die Druckluft Fettpresse eine Möglichkeit zur Luftansaugung aus der Atmosphäre bestehen, wird Luft statt Fett angesaugt. Um dies zu verhindern muss der Fettfolgekolben das Fett gegen die Atmosphäre luftdicht abschließen.

Damit erklärt sich, dass Fettfolgekolben wichtiger Bestandteil von Schmiergeräten sind. Drei Bereiche sind für die Abdichtung wichtig. Die Dichtmanschette am äußeren Umfang welche sich luftdicht an den inneren Mantel des Fettgebindes anschmiegt und auch in allen Positionen ( Oben und Unten ) dicht bleibt. Der zweite Bereich ist die Abdichtung des Fettfolgekolbens um den 30 mm dicken Pumpenschaft. Ganz sicher geht SINNTEC hier mit zwei O-Ringen welche im Abstand von 20 mm eingesetzt sind. Die Zentrierhülse in welcher die O-Ringe sicher gebettet sind bildet gleichzeitig die axiale Führung des Fettfolgekolbens am Pumpenschaft. So kann der Fettfolgekolben nicht verkanten und läuft am Pumpenschaft waagerecht bis auf den Boden des Fettgebindes. Der dritte Bereich betrifft die Abdichtung der elastischen Dichtmanschette innerhalb der Tragekonstruktion des Fettfolgekolbens. Deshalb sind bei SINNTEC die beiden Stützscheiben aus Stahl so mit dem Zentrumsstück dicht verschweißt, dass zwischen den beiden Stahlscheiben die Dichtlippe schwimmend, aber dicht gelagert ist. Durch die Anschmiegung der Dichtlippe an die Gebindewand stützt sich diese gleichzeitig dicht an den Stützscheiben des Fettfolgekolbens ab und schließt alle Bypassmöglichkeiten aus. Beispielsweise hat ein 50 kg Fettgebinde einen Innendurchmesser von oben 380 mm und unten 360 mm. Der Pumpenschaft hat 30 mm Durchmesser. Daraus folgt, dass der Fettfolgekolben eine Fläche von 1067,6 cm² hat.

Wenn nun die Druckluft Fettpresse mit 0,5 bar ansaugt, drückt der atmosphärische Luftdruck mit einem Differenzdruck von 0,5 bar auf die 1067,6 cm². Daraus ergibt sich eine Kraft von 533,8 kg mit welcher der Kolben nach unten gedrückt wird. Bei einem 200 kg Fettfass wirken sogar 1253,8 kg. Damit das in der Praxis auch so ist, werden SINNTEC Schmiergeräte mit großer Sorgfalt produziert. Nur so ist es möglich die Naturgesetze zum Vorteil unserer Kunden zu nutzen.

Die pneumatischen Druckluft Fettpressen von SINNTEC arbeiten mit Druckluft von 3,5 bis 8,5 bar. Damit ist auch eine Regelung des Fettdruckes nach der Pumpe möglich. Die pneumatische Steuerung und der Antrieb der Pumpe werden lange Jahre reibungslos zur Zufriedenheit des Kunden funktionieren.

Die Ausrüstung des Druckluftschmiergerätes auf der Druckseite nach der Fettpumpe hängt von der Anwendung ab. Eine mobile Druckluftfettpumpe auf Fahrwagen ist ortsungebunden. Am Pumpenausgang wird üblicherweise ein Hochdruckpanzerschlauch mit einer Abschmierpistole installiert. Diese besitzt ein Düsenrohr mit Vierbackenmundstück um direkt mit dem Schmiernippel an der Schmierstelle gekoppelt zu werden. Eine stationäre Fettversorgung hingegen ist ortsfest und für eine zentrale Fettversorgung geeignet. Die nach einer zentralen Fettversorgung erforderliche Verteilung zu den dezentralen Abnahmestellen geschieht über eine Hochdruckhydraulikleitung. An den Abnahmestellen wird die weitere Verwendung mit Wandmontierten Schlauchaufrollern vorgenommen. SINNTEC Schlauchaufroller für Fett sind für einen Betriebsdruck von 400 bar ausgelegt. Der Berstdruck entspricht der üblichen Vorgabe der hydraulischen Normierung mit dem 4-fachen, also 1600 bar.

Druckluft Fettpressen von SINNTEC gibt es neben den pneumatisch angetriebenen Fettpressen auch mit manuellen Fettpumpen. Diese Fettpumpen werden gern verwendet zum manuellen Füllen von Handhebelfettpressen und Zentralschmieranlagen. Gleichermaßen sind diese Handfettpumpen ebenso für das Abschmieren von Maschinen, Fahrzeugen und Anlagen gedacht. Das Zubehör für Druckluft Fettpresse wird im SINNTEC Produktkatalog angeboten. Neben allen Ersatzteilen gibt es hier ein breites Angebot für Mundstücke, Hochdruckpanzerschläuche, Fettpistolen, Wartungseinheiten und passgenaue Komponenten für die unterschiedlichen Fettgebinde.